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Feuermachen Fragen, Tipps und Anregungen zum Feuermachen ohne Feuerzeug und Zündhölzer.

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  #1  
Alt 16.06.2007, 20:16
opa-rudi opa-rudi ist offline
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Standard feuer bohren am abend/ nach regen

hallo gemeinde,

eine frage an die feuerbohrer unter euch: ich versuche krampfhaft nach einem regen oder auch am abend feuer zu bohren. an sonnigen nachmittagen ist es kein problem.

problem: es bildet sich keine heiße, rauchende asche. nun habe ich bereits gelesen, dass die luft sehr trocken sein muss, da andernfalls die asche nicht zu rauchen beginnt. irgendwie will ich das aber nicht richtig glauben, da ich mir nicht vorstellen kann, nur an sonnigen tagen feuer bohren zu können. bisher hatte es aber immer genau diesen anschein.

über ein paar tipps sehr dankbar

opa-rudi
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  #2  
Alt 17.06.2007, 10:28
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Hallo!

Herzlich willkommen. Wenn der Feuerbohrer nass oder feucht ist, mach einfach 2 Kurbel-Runden. Erste Runde, ohne ein Feuer machen zu wollen, einfach nur die Muskeln warm kurbeln, und als Nebeneffekt reibst du die Spindel trocken. Wenn sie sehr feucht ist, kann das Trocknen auch eine 3. Runde benötigen. Je kräftiger Du bist, desto leichter tust Du Dich natürlich beim Feuermachen. Würde mich über eine Erfolgsmeldung freuen!
Schönen Tag
Thomas
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  #3  
Alt 17.06.2007, 14:16
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hallo survival,

danke für die begrüßung und deine nachricht.

ein kleiner nachtrag noch zu diesem thread:

das set ist trocken. lag also nicht im regen. es geht einfach nur um die luftfeuchtigkeit nach einem regen oder am abend. ich habe bis jetzt ca. 10 x erfolgreich feuer gebohrt. ist ja nun noch nicht die menge, aber es ist ja schonmal was. da das bei den meisten sicherlich nicht immer gleich beim 1. mal geklappt hat (so auch bei mir), macht man sich nat. so seine gedanken zu den parametern die dabei eine rolle spielen (bohrergröße, ausgeübter druck, holzart, dauer des drills, etc.). dabei ist mir persönlich aufgefallen, dass ich am abend oder eben nach einem regen keine rauchende asche erzeugen kann. es qualmt und stinkt zwar auch wie an sonnigen tagen, aber diesen kleinen rauchfaden in der asche suche ich nach einem drill vergeblich.

nun wollte ich wissen, ob ihr schon nach einem regen feuer gebohrt habt und evtl. gleiche erfahrungen sammeln konntet und was ihr dabei getan habt (noch länger drillen, noch mehr druck?). ich kann einfach nicht mit dem gedanken leben, dass es nicht funktioniert.

abschließend noch ein kompliment dem autor dieses forums! eine klasse sache. werde mich jetzt öfters hier aufhalten.
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  #4  
Alt 19.06.2007, 10:13
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Hallo Rudi!
Du hast vollkommen Recht, es spielen viele Faktoren eine Rolle: Bohrergröße (sollte so dick sein wie Dein Daumen), ausgeübter Druck (es sollte nicht quietschen beim Bohren), Holzart (umso weicher, umso leichter). Aufpassen mit den Hölzern mit Harzeinschlüssen (Lärche usw.)!
Ich hoffe, morgen bei Galileo wird bei dem Beitrag über´s Feuermachen gezeigt, wie hart auch ich mich getan habe, nach einem langen Tag um 8 Uhr abends (bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit) ein Feuer zu schaffen. Die Glut ist manchmal nur ganz winzig, dann fächere ich sie mit der Hand, bis sie etwas anwächst, erst dann gebe ich sie in den Zunder. Beim Galileobeitrag ist die Spindel herausgesprungen, weil die Schauspielerin sie nicht mehr halten konnte.
Bis die Kerbe voll ist, lasse ich "mich warmlaufen". Dann kurble ich schnell ca. 15 mal hin und her (oder, wenn das Wetter feucht ist, bis ich keine Kraft mehr habe).
Freue mich über Rückmeldungen!
Thomas
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  #5  
Alt 19.06.2007, 10:51
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montana64 montana64 ist offline
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Standard Feuer machen

Hallo Rudi,

es ist oft wichtig die Kerbe richtig "auszubilden", damit der Abrieb sich darin gut sammeln kann. Ich gehe oft her und nehme die scharfen Kanten ab und schitze eine deutliche "Fase" an. Desweiteren schnitze ich mein Bohrer ...nach ein paar erfolglosen Versuchen" an der Spitze ringsum ab, damit er nicht so rund und glatt ist. Es erhöht einfach den Abrieb und geht oft sehr viel schneller. Wenn es so richtig qualmt und sich die Kerbe anfängt zu füllen, gebe ich, wie es ja Thomas auch beschrieben hat, so richtig Gas und zähle nochmals bis 10. Meist reicht dies aus, um die Kerbe dann zu füllen. Oft raucht es nur ganz wenig und durch das Fächern mit der Hand entsteht erst ein satter Glutpfropfen. Auf jeden Fall nicht gleich das Ganze von dem Brett lösen, sondern ihm erst mal Zeit geben. Jeder hat ja so seine etwas eigene Technik und du mußt einfach die richtige für dich finden. Weiterhin viel Spass beim Probieren.

Gruß
Micha
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Glaube mir, denn ich habe erfahren. Du wirst mehr in den Wäldern finden, als in den Büchern. Bäume und Steine werden Dich lehren, was Du von keinem Lehrmeister hörst. (Bernhard v. Clairvaux)
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  #6  
Alt 19.06.2007, 22:54
opa-rudi opa-rudi ist offline
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opa-rudi Stammes Mitglied
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hallo survival und montana,

heute abend hatte ich es endlich geschafft

habe diesmal ein etwas dickeres brett genommen um einen größeren aschehaufen zu erzeugen. ich denke durch den größeren haufen hält sich die hitze in der mitte länger und die feuchtigkeit dringt nicht so schnell in die mitte vor. damit kann sich durch das langsame anblasen auch eher glut bilden.

vielen dank nochmal für eure tipps. als nächstes werde ich die ganze sache nochmal nach einem regen testen. ich werde berichten...

vg

opa-rudi
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  #7  
Alt 20.06.2007, 08:24
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Hallo Rudi!

Herzlichen Glückwunsch. Das Feuerbrett sollte mindestens so dick sein, wie der Spindeldurchmesser. Mfg Thomas
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