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  #1  
Alt 30.05.2008, 23:59
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Sophie Sophie ist offline
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Sophie Stammes Mitglied
Standard Feuerstelle

Ich würde gerne wisse welche Erfahrungen ihr mit dem "anlegen" einer Feuerstelle gemacht habt. Welche Dinge sind sicherheitsmäßig besonders wichtig? wie kocht es sich am besten?
hoffe auf zahlreiche Antworten lg sophie
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  #2  
Alt 31.05.2008, 00:26
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bluezook bluezook ist offline
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bluezook Stammes Mitglied
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Muss gestehen das ich normalerweise im freien Gelände überhaupt kein Lagerfeuer mache, außer ich hab die Erlaubnis des Eigentümers oder ich bin im Winter unterwegs.
Da ich aber auch gerne etwas "Lagerfeuer Feeling" geniessen möchte habe ich mir vor kurzem diesen Hobo Kocher zugelegt:



Lässt sich klein zusammenlegen, ist nicht sehr schwer, lässt sich gut als Kocher nutzen und man hat eine recht sicher und unauffällige Feuerstelle.

ANDY
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  #3  
Alt 03.06.2008, 10:43
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Höhlenbärin Höhlenbärin ist offline
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Der sieht ja sehr interessant aus! War der teuer und wie groß ist er? Und was ist das erste Teil von rechts auf deinem zweiten Foto?
*auf der Suche nach Antworten auf die vielen Fragen des Lebens *g**
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  #4  
Alt 03.06.2008, 11:43
vikcid vikcid ist offline
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vikcid Stammes Mitglied
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Bei unserer Ausbildung bei den PfadfinderInnen achten wir immer darauf

1; Wie ist der Bewuchs: Busch/Strauch, Wald, Wiese, Stein/Fels?

2; Beschaffenheit/Eigenschaf: Feucht Trocken?

3; Wind/Wetter: Wo ist die Hauptwindrichtung, wo kommt der Wind jetzt her, was ist wenn er dreht,

4; Feuer in der nähe von Bäumen oder unter Bäumen ist immer ein Risiko

5; Welches Material habe ich zum verfeuern oder zum thermischen entsorgen: Spritzt das Holz, also kann das Holz explodieren das Glutstücke davon geschleudert werden? Pirkenholz spritzt nicht!!! Ist gut für offene Kamine!!!

6; Feuerstelle eintiefen: ca. 10 bis 15cm tief in das Erdreich /Untergrund ausgraben.
Da wir meistens einen Klappspaten mit haben nehmen wir den als Masseinheit, 2x2 Spatenbreiten ca.30x30cm, sind 4 Stück Rasenziegel, welche wir nach außen umdrehen damit der bewuchs nicht abbrennt. Man kann auch die Rasenziegel 1 zu 1 einpaar Meter daneben ablegen und später wieder einsetzten.
Man kann auch Steine herum aufschichten für den Grillrost oder für den Kessel.
Wurzeln wenn sie nicht zu dick sind abtrennen es besteht die Gefahr des Schwehlbrandes.
Dieser kann sich unterirdisch fortpflanzen und zu einem Brand ausbreiten.

7; Abgrasen und säubern des Umfeldes um die Feuerstelle, wenn man das echt gut macht bleibt ein Ring aus Erde mit ca. ¾ bis 1m kahl

8;Brandschutzmittel:
Wasser, Sand, Schotter, Feuerpatschen
Wasser läst sich gut im Kübel lagern, den hat man meistens nicht mit aber es gibt Stofffaltkübel
oder Wassersäcke.
Sand auf einen Platz in der nähe des Feuers anhäufen
Genauso Schotter
Feuerpatschen ist ein Gerät was so ähnlich aussieht wie ein Laubrächen nur hat er mehr Zähne. Kann man sich vor ort selber bauen aus noch grünen Nadelbaumästen oder dicht gewachsenen Laubbaumäste. Damit kann man kleine Flächenbrände bekämpfen

9; Verlassen der Feuerstelle:
Mit reichlich viel Wasser ablöschen, auch wenn die Feuerstelle angeblich ?Kalt ist?. Meistens schwimmt die Holzkohle und die Überreste auf weil der Untergrund Gebrannt wurde und daher ?Dicht? ist. Es versickert halt nur langsamer. Einsetzen der Rasenziegel, so wie man sie herausgenommen hat. Spalten mit Erde ausfüllen und neuerliches begießen der Feuerstelle mit Wasser.

10; Für mich einer der wichtigsten Punkte: Ein Kreuz über die Lagerfeuerstelle legen:
Wie mache ich das? Ganz einfach zwei Stecken mit mindestens 5cm Durchmesser ca. 50cm lang, gekreuzt über die Feuerstelle legen. Die sollten einen ?Waldbrand? überstehen, sprich wenn ich zu dünne nehme und es gab einen Brand gibt es vielleicht keine Überreste von dem Holz-X und ich kann die Feuerstelle nicht mehr Punkt genau lokalisieren. So kann ich nachweisen ob der Brand von meiner Feuerstelle ausging oder die quelle des Brandes eine andere war.

Ein Tipp noch, wenn man das Holz ganzklein spaltet und nicht Prügel verheizt, oder nur kleine Äste nimmt muss man zwar beim kochen dabei bleiben aber man spart sich viel Arbeit und noch mehr Zeit und Material.
LG vikcid

Löschmittel: Laut Feuerpolizeilicher Verordnung gilt?
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  #5  
Alt 03.06.2008, 20:15
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bluezook bluezook ist offline
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bluezook Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Höhlenbärin Beitrag anzeigen
Der sieht ja sehr interessant aus! War der teuer und wie groß ist er? Und was ist das erste Teil von rechts auf deinem zweiten Foto?
*auf der Suche nach Antworten auf die vielen Fragen des Lebens *g**
Hat 24,- Pfund gekostet incl. Versandkosten. Hab ihn hier gekauft: Pocket Cooker Das Teil ganz Rechts ist ein Swisstool als Größenvergleich. Gewicht laut Katalogseite rund 600 Gramm.

ANDY
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  #6  
Alt 18.10.2010, 20:04
Firebug Firebug ist offline
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Firebug Stammes Mitglied
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Hey Sophie

Das ist mein erster BEitrag, aber ich hoffe, ich kann dir weiterhelfen.
Bezüglich der Pfadfinderregeln ist ein gesäuberter Kreis und eine Grube/Mulde sehr von vorteil. Du hast das Feuer besser unter KOntrolle.
Am besten macht sich das Feuer in der Wildnis, gerade wenn es darauf ankommt, nur ein Streichholz zu verwenden, in einem "Feuerzelt". Bei geschicktem Aufbau ist dies sogar einige Zeit regensicher, bis die Flammen stark genug sind. Hier eine ausführliche Beschreibung: http://vivalranger.com/videos/staffe...ffel-4-folge-4
Bezüglich des Kochens ist eine Grube zu empfehlen. Wenn sie tief genug ist, kannst du mit 1-2 dicken Ästen eine Auflage für deinen Topf herstellen. Durch die Grube wird die Wärmeausstrahlung ausschließlich nach oben gerichtet sein, was dir eine verkürzte Kochzeit entgegenbringt.

Liebe Grüße

Geändert von Firebug (18.10.2010 um 23:01 Uhr)
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  #7  
Alt 31.05.2012, 14:32
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TheBigOut TheBigOut ist offline
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TheBigOut Stammes Mitglied
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Der Taschen-Ofen wär jetzt zwar nicht meins, aber für den Einsteiger sicherlich ein nettes Tool. Beste methode trotzdem nach wie vor:
Feuerstelle mit Spaten ausstanzen (das ausgestanzete Stück aufbewahren,und beim verlassen des Rastortes wieder dammit versiegeln),mit Steinen säumen. Birkenreisig sammeln,Feuerholz(totes Holz) sammeln, Feuerzelt,anzünden,fertig.
Tobi
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  #8  
Alt 01.06.2012, 01:13
Benutzerbild von Bowhunter
Bowhunter Bowhunter ist offline
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Bowhunter Stammes Mitglied
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Kann mich Firebug nur anschließen! Eine Grube ist wirklich von Vorteil. Reflektiert automatisch Wärme. Mit einem kleinen Feuerreflektor dahinter noch besser. Nur denke ich sollte man auf Wurzelwerk achten, da es da leicht zu Schwefelbränden unter der Erde kommen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit der Erde die aus der Grube stammt das Feuer schnell und sicher löschen kann.

Gruß
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Wer in der Wildnis lebt, sollte sich bewusst sein, wahrscheinlich nie wieder Anschluss zur Zivilisation zu finden.
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  #9  
Alt 01.06.2012, 11:43
mogusch mogusch ist offline
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mogusch Stammes Mitglied
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schwefelbränden? erklär das mal genauer, @bowhunter.
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gruß
mogusch

ist nicht das ganze leben survival?

Geändert von mogusch (01.06.2012 um 20:30 Uhr)
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  #10  
Alt 01.06.2012, 18:41
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Schwefel! Schwefelbrand. Es gibt Höhlen mit Schwefelablagerungen, und Steine, an denen Schwefel haftet. Also darauf achten, wo und mit welchen Materialien man seine Feuerstelle einrichtet. Sonst guckt man gerade nach seiner Suppe, und dann, zack: Stichflamme ins Gesicht.

Aber ich denke, hier ist Schwelbrand gemeint. Wenn die Wurzeln im Boden anfangen zu glimmen. Mit Pech hat man später das Feuer komplett gelöscht und geht weg, und dann taucht doch noch irgendwo an der Oberfläche die Glut auf, die sich bis dahin über die Wurzeln weiterverteilt hat. Da liegt dann trockenes Laub etc. etc. Passiert aber glaub ich nur ziemlich selten. Wurzeln brennen eh schlecht, zumal frische.
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