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  #1  
Alt 28.04.2012, 14:58
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Sigurd Sigurd ist offline
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Sigurd Stammes Mitglied
Standard Hygiene

Hallo zusammen!

Thema: Hygiene im Ausnahmefall, Teil I. Da ich mich gerade intensiv mit diesem Thema beschäftigt habe und es doch größer, wichtiger ist als man zuerst denkt will ich euch gerne an meinem Wissen teilhaben lassen bzw. von euch lernen.

Es gibt vier Bereiche (ihr könnt gerne Ergänzen wenn euch noch einer einfällt; der Übersicht halber geht es auch um Wald/ländliche Gebiete) die Betrachtet werden sollen:

Hygiene in
  • ländlichem Gebiet/Natur
  • urbanen Gebiet
und
  • Umgang mit Toten

Da die Hygiene einen wesentlichen psychologischen Einfluss auf ÜBerlebende hat muss man ihr sofort nachdem die Grundversorgung gesichert ist Beachtung schenken.

Der Übersicht halber bitte ich auch eine gewisse Struktur einzuhalten. Ich stells mir in etwa so vor:

Ländliche Gebiete/Natur:


Da man in ländlichen Gebieten Platz hat bietet es sich natürlich an einen bestimmten Ort eine Toilette einzurichten. Dabei sollte man auf folgende Dinge achten:

Sichtschutz. Vor allem Männer kennen das Problem teilweise, das es mitunter sehr belastend sein kann, ohne ausreichende "Deckung" seine Notdurft verrichten zu müssen. Von den zarten Frauengemütern mal ganz zu schweigen. Daher ist es notwendig, Falls möglich, einen sichtschutz nach allen Seiten zu errichten. Dabei ist natürlich der Improvisation keine Grenze gesetzt.

Das Klo selbst.

Bei der Wahl des Standortes sollte man darauf Achten nicht zu Nahe (<100 Meter sag ich mal) an Trinkwasserquellen zu graben. Bei Regen können die Keime nämlich weite Strecken reisen und dann die Quelle infizieren.

Ein Loch von mindestens 30 cm Tiefe sollte es schon sein. Sobald man fertig ist bedeckt man das ganze nach Möglichkeit mit Sägespähnen, Asche oder (Ätz)Kalk (VORSICHT: Kann bei exzessiver Benutzung den ph Wert des Bodens verändern und das Wachstum der Pflanzen in der Umgebung beeinträchtigen.) Das hilft Tiere abzuhalten. Auch der Geruch kann sich nicht mehr so stark ausbreiten.
Danach bedeckt man den Haufen mit Erde und sieht dabei zu, dass es ein kleienr Hügel wird, da die Erde nach und nach absackt. Um es Hunden und vor allem auch Fliegen und anderen Tieren unmöglich zu machen den Haufen zu erreichen sollten ebenfalls Vorkehrungen getroffen werden. (Holzplatte, Festreten). Denn die Fliege landet später evtl auf eurem Essen, das gibt dann ne schöne Sauerei.

Da das ewige hinhocken ebenfalls sehr mühsam ist und man ja nicht mit dem Arsch im Dreck landen will sollte man sich überlegen wie man sein Geschäft am gemütlichsten verrichten kann. Dabei hilft auch schon ein simpler Pfosten in der Erde, an dem man sich festhält. Natürlich kann man auch einen Sessel nehmen und ein Loch in die Sitzfläche reinhauen, sitzt sich dann immer noch sehr gemütlich Auch einen Kübel über den man zwei Planken legt ist besser als nur zu hocken. Auf weitere Vorschläge bin ich gespannt.

Vor dem Pott kann man Toilettenpapier, sofern vorhanden platzieren, als Zeichen "Das Klo ist frei".

Nach dem Toilettengang:

Auf jeden Fall wichtig: Händewaschen. Die Bakterien freuen sich von euren Händen auf eure Mitüberlebenden oder euer Essen zu springen. Das Endet meist gar nicht gut.

Jetzt der besonders ungute Teil: Kein Klopapier mehr vorhanden.

Hausverstand ist gefragt. Sollte wirklich kein Toilettenpapier zur Verfügung stehen muss man sich anderweitig behelfen. Am Naheliegendsten ist natürlich Zeitungs-Zeitschriftenpapier. Das knüllt man vorher ein paar mal zusammen, dadurch wird es geschmeidiger.
Sollte auch das nicht vorhanden sein mussdie Natur her. Blätter und Gräßer (VORSICHT! Auf Giftpflanzen und scharfe Gräser achten, sonst wirds ungemütlich), Zweige (VORSICHT! Dornen, Spitzen und Splinter versauen euch den Tag), Steine (auch hier auf Glatte zurückgeifen), Schnee (da wird man auchgleich wach und spart sich den Kaffee) und im schlimmsten Fall: Die eigene Hand. Klingt ungut, soll aber Wunder wikren. Dazu: Immer nen Eimer Wasser zur Hand haben, auch Chlorbleiche (sollte man auf Vorrat zuhause haben) zum späteren Desinfizieren bietet sich an. Nach dem Geschäft über den Kübel, Wasser in Ritze spritzen und Fingerarbeit. Im besten Fall hat man das was ich das "japanische Erlebnis" nenne. Eine Wasserflasche mit aufgesetztem "Spritzverschluss". Ihr wisst schon, wie bei den Radfahrflaschen, man drückt die Flasche zusammen und ein Dünner Strahl kommt raus. Reinigt auch ganz gut. Achtet ausserdem darauf das nicht mit der Hand zu machen mit der ihr esst.

Gut, soviel dazu. Etwas "grauslich", aber muss sein.

Stadtgebiet:

Da wirds schon schwerer. Einfach ausm Fenster werfen den Dreck is nicht, man muss auch an die anderen denken. Ausserdem leidet man da selbst genauso mit (Fliegen, Gestank etc.)

Daher: Wenn genügend Wasser zur Verfügung steht und man sich sicher ist, dass die Kanäle nicht verstopft sind funktionieren Toiletten auch ohne Spülkasten. Einfach nen Kübel Wasser rein, und schon spült sie. Oh Wunder, was? Da das in den meisten Fällen aber so nicht Möglich sein wird, sein Wasser auf diese Art zu verbrauchen, kann man sich auch anders behelfen. Für maximalen Komfort lässt man das Wasser aus der Schüssel, schraubt sie ab und installiert einen Müllsack am Ende des Potts. Den Sack verschliesst man dann gut und vor allem dicht und verpackt ihn am besten nochmal. Danach provisorisch irgendwo entsorgen wo er keinen Schaden anrichtet (Kellerabteil zB). Weg auf jeden Fall von Vorräten und Wasserquellen.

Sollte man keine Toilette mehr haben ist es ratsam sich nach Eimern umzusehen. Und zwar am besten mit Deckel.

Umgang mit Toten:

Anders als allgemein angenommen geht von Toten keine große Seuchengefahr aus. Jemand der vorher keine Tuberkulose hatte wird sie nicht nach seinem Tot nachentwickeln. Darum hat die Entsorgung von Toten nur nachrangige Priorität. Erst mal Grundversorgung sichern, danach die Hygiene. Dann kümmert man sich um den traurigen Teil. Trotzdem ist es ratsam sich so gut wie möglich zu schützen. Vor allem Körperöffnungen (Augen, Ohren, Nase, Wunden) sind mit allem zu bedecken was man findet (Schweißerhelm, Schibrille, Hauben, Regengewand etc). Das hat den Grund, dass die Verwesung realtiv schnell eintritt, und totes Fleisch sehr leicht "brüchig" wird. Durch den Verwesungsprozess entstehen Gase, die den Körper aufblähen, was auch darin enden kann dass Flüssigkeiten aus allen Körperöffnungen fließen und sich im schlimmsten Fall auch ihren Weg sonstwo durchbahnen. Vor allem wenn der Körper bewegt wird kann das leicht passieren. Also jeglichen Kontakt mit ALLEN Körperflüssigkeiten vermeiden. Sollte doch etwas die augen oder ähnliches berühren - gut auswaschen und wenn möglich desinfizieren.

!!!GANZ WICHTIG!!!

Im Katastrophenfall kann es sein, dass die sogenannten "First Responder" einen nicht gleich erreichen. Und da der Umgang mit Toten sehr, sehr strengen, geregelten Abläufen unterliegt greift man da auch nur dann an, wenn es nicht anders möglich ist. Also bitte sehr genau überlegen was man da tut.
Wenn man wirklich in die Situation kommt Tote begraben/bewegen zu müssen sind folgende Punkte essenziell:

Alles genauestens mitdokumentieren. Aufschreiben, Aufzeichnen, Fotos machen! Sollte die Ordung wieder hergestellt werden kann euch das sonst sehr sehr teuer zu stehen kommen. Normalerweise wird nämlich genauestens untersucht woran und wann jemand gestorben ist.
Sollte sich die Identität feststellen lassen wird diese natürlich mit allen zu findenden Angaben mitnotiert.

Sollte man die Leiche begraben müssen:
In am besten zwei Plasticksäcke oder Plastickfolie einwickeln, alle persönlichen Gegenstände mitbegraben, dass hilft den Behörden später die Person zu identifizieren (Wichtig zB wegen Witwenrente, psychologische Wirkung etc). Ein Grab selbst sollte schon 2 Meter tief sein. Unbedingt kennzeichnen wo jemand begraben ist. Alles was den Behörden später die Arbeit erleichtert ist wichtig für euch, für die Behörden und vor allem für Hinterbliebene.

Sollte es jemanden aus dem Familienkreis oder Freudne treffen sollte man aufgrund der Verwesung nicht zu lange mit der Beerdigung warten. Das gilt natürlich nur wenn absolut keine Rettung oder Besserung der Lage in Sicht ist. Das klingt alles extrem kaltherzig und hart geschrieben, ich weiß, aber es ist doch die beste Lösung die mir einfällt. Neben der oben beschriebenen Verwesungerscheinungen kommen bereits nach wenigen Stunden erste Insekten, die für alle Überlebenden eine Belastung sind. Wichtig ist vor allem eine Zeremonie, ein Ritual abzuhalten. Das hilft euch und Angehörigen extrem mit der Sache umzughen.

Nachdem "Arbeiten" mit toten muss das benutzte Werkzeug/die Kleidung GRÜNDLICHST desinfiziert werden. Wenn geht auch verbrannt. Sollte man diese Möglichkeiten nciht haben steckt man alles in einen Sack und verschließt den Luftdicht. Kennzeichnen nicht vergessen.


Sehr unangenehmes Thema, ich weiß, aber eben leider doch möglich. Siehe Katrina, siehe Sri Lanke 2004.

Bin gespannt was noch ergänzt wird
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  #2  
Alt 28.04.2012, 16:35
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Moos geht auch ziemlich gut. Oder im Herbst die braunen Blätter... das heißt, eher die feuchten als die trockenen, brüchigen. Edelkastanienblätter sind super, die haben auch eine deutliche Riffelung.
Ich scharre in der Regel mit dem Fuß eine Mulde in den Waldboden, und dann scharre ich später Laub darüber. Wenn alles schön bedeckt ist, lege ich noch kreuz und quer tote Äste und Zweige obendrauf. Da hat es der Wind schwer, und auch die Fliegen. Mistkäfer kommen aber bestimmt durch, und das ist ja auch gut so.

Ich würde in der Stadt ebenfalls Plastik- und Mülltüten verwenden. Aber was machen die Mitmenschen?
Bei Katrina gab es ja Unmengen bakterien- und chemikalienhaltigen Wassers. Da wird einem die Hygiene schwer gemacht. Besonders interessant ist dann, wo bekommt man Trinkwasser her, oder wie kann man sich vernünftig die Hände waschen.
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  #3  
Alt 28.04.2012, 16:38
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Darum ist es ratsam in jedem Haushalt einen Vorrat an Chlor und Iod zu haben. Damit kann man das Wasser auch wieder zum Waschen benutzen. Katrina ist natürlich ein extremer Fall.
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  #4  
Alt 04.05.2012, 17:16
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Hallo Sigurd!

Zitat:
...kann man sich auch anders behelfen. Für maximalen Komfort lässt man das Wasser aus der Schüssel, schraubt sie ab und installiert einen Müllsack am Ende des Potts. Den Sack verschliesst man dann gut und vor allem dicht und verpackt ihn am besten nochmal.
Das mit der (herkömmlichen) Toilettenschüssel kann ohne Wasser eigentlich nicht funktionieren (Siehe angehängte Skizze).
Andererseits würde ich aber auch kein Wasser verwenden, wenn hinten dran ein Sack hängt.
So scheint mir der einfachste Weg ein mit einem Beutel ausgekleideter Eimer, die einfachste Methode zu sein.
Gruß
Gurkenbier
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Geändert von Gurkenbier (04.05.2012 um 17:17 Uhr) Grund: Grafik im Beitrag selbst war zu groß
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  #5  
Alt 04.05.2012, 23:09
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Als Mann kann man auch eine weithalsige Flasche fürs kleine Geschäft verwenden, und später draussen leeren. Die ganz nerdigen von heute kennen sich da schon gut aus! Für Frauen gibt es ja diese "she wee"- Trichter, mit denen vieles einfacher wird; auch draußen. Kann man/fra vielleicht auch selber basteln.
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  #6  
Alt 11.05.2012, 12:28
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Höhlenbärin Höhlenbärin ist offline
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Hallo! Ich hab mit großem Interesse diesen Thread gelesen, dabei kamen mir auch ein paar Ideen (ob durchführbar oder nicht, kann ich nicht sagen ):

Möglicherweise schafft man es auch, "flüssig" und "fest" zu trennen (schon beim "Produzieren", üblicherweise macht man ja nicht beides bei jedem Toilettengang). Dann könnte man die Produkte vielleicht leichter entsorgen, flüssiges in den Kanal (immerhin ist dann die Gefahr der Umweltverschmutzung etwas weniger gegeben), festes vergraben. Aber es kommt natürlich immer auf die Situation an; wenn der Kanal verstopft ist ...
Man möge auch bedenken, dass das große Geschäft in seiner Zusammensetzung auch sehr von dem abhängt, was man isst (wobei in Notsituationen oft aber nicht die Wahl hat) und wieviel man trinkt. Wenn es kompakt ist, tut man sich beim Abwischen/Saubermachen schon leichter.

Bei Toiletten in (Einfamilien-)Häusern: Soweit ich es weiß, funktioniert das meist mit Schwerkraft (hätte in unserem Haus noch keine "Pumpe" gehört, die anspringt, um den Inhalt der Schüssel irgendwohin zu transportieren). Also könnte man auch Regenwasser hinterher schütten, im Winter geschmolzenen Schnee. Doch Vorsicht: wenn die Rohre nicht gut isoliert sind und sie aus dem Haus nach draußen führen, könnte es im Winter sein, dass diese zufrieren. Und was dann passiert, will sich, glaube ich, kaum jemand vorstellen. Dagegen würde vielleicht helfen, mehrmals täglich kochendes Wasser in den Abfluss zu schütten (selbstverständlich nur, wenn man ohne Ressourcenverschwendung (zB. heizt man ohnehin mit Holz) dazu kommt).

Zum Thema Toilettenpapier (ich glaub, das ist der heimliche Horror aller: "Klopapier ist alle!"): Man könnte auch aus Stofffetzen Klopapier machen. Einmal verwenden, dann in der Waschmaschine waschen/in einem alten Topf auskochen. Ist vielleicht kein besonders guter Vorschlag, aber ich würde Stoff bröselnden Blättern vorziehen ... Also ähnlich wie Windeln ...
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Die Natur ist die beste Führerin des Lebens
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  #7  
Alt 26.05.2012, 15:21
MisterKane MisterKane ist offline
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MisterKane Stammes Mitglied
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Hallo!

Sehr interessante Thematik, und gut, davon zu lesen, damit beschäftigt man sich eventuell zu selten.

Wie Höhlenbärin bereits erwähnt hat, besteht im Winter die Gefahr, dass Toilettenrohre zufrieren könnten. Ob bzw. wie schnell so etwas geht, hängt wohl sehr vom jeweiligen Gebäude ab. Erfahrungsgemäß sind neuere Bauten da ganz gut ausgestattet, bei alten Häusern wirds etwas schwieriger, da das Gefälle der Abflussrohre (vor allem im Keller) oft viel zu gering ist - wenn sich da ein Wasserstau bildet, könnte sich das Rohr durchaus innerhalb einiger "Spülgänge" stark verengen.
Dennoch ist Vorsicht dabei geboten, kochendes Wasser in die Toilette zu schütten. Generell gibt es zwei Arten von Rohren für das Abwasser: Kanal-Grundrohre (meist orange) und Hochtemperatur-Rohre (meist grau). Aber selbst Hochtemperatur-Rohre sind "nur" bis zu 95 Grad wärmebeständig. Wenn dann etwa beim Bau des Gebäudes bei den Abflussrohren für die Toilette gespart wurde, und lediglich Kanal-Grundrohre (bis 65 Grad wärmebeständig) verlegt wurden, könnte kochendes Wasser genauso zu Problemen führen wie vereiste Rohre. ;-)

Liebe Grüße,
MisterKane
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  #8  
Alt 13.07.2012, 13:22
HerrFink HerrFink ist offline
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HerrFink Stammes Mitglied
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Sehr guter Post, was ich aber ein bisschen komische fande ist die Stelle "Umgang mit Toten", aber immerhin heißt das Forum dann auch "Survival Forum". Da macht das schon Sinn
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  #9  
Alt 14.07.2012, 01:04
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Sigurd Sigurd ist offline
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Sigurd Stammes Mitglied
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Ist kein angenehmes Thema, dessen bin ich mir bewusst. Aber ich bin der Ansicht dass es einen wesentlicher Teil von Survival ausmacht sich alle möglichen Szenarien vorzustellen und sich damit auseinanderzusetzen.
In der Wirtschaft nennt man das "worst case szenario". Sich auf das schlimmste vorbereiten. Besser kanns immer noch kommen.
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